Trends 2020 - 3 Kreativtechniken für die Wände

Falls Sie gerade in eine neue Wohnung ziehen oder Ihre Wände aufhübschen möchten, dann sollten Sie unbedingt weiter lesen. In den letzten Jahren haben sich die Techniken, um Muster und Strukturen auf Wand oder Tapete zu zaubern, extrem weiterentwickelt. Wir vom Malerbetrieb Jens Kammler aus Rostock haben uns für drei Arten entschieden, die wir Ihnen vorstellen möchten.Wir haben auch zu jeder Optik ein Video heraus gesucht. Leider haben wir noch kein eigenes Video erstellt, aber wir würden so wie der Fachmann in diesen Video vorgehen. Vielleicht haben wir auch bald eigene Videos, in denen Sie unsere Mitarbeiter sehen können.

Das sind die Trends für Ihre Wände in 2020

1. Betonoptik – Urban Chic für Wohnräume, Schlafzimmer & Flur

Beton ist ein essentieller Bestandteil im modernen Wohnungsbau – ob für das Fundament, die Wände oder die Decken. In Form von Sichtbeton lässt sich das Material mittlerweile auch als Teil der Wohnraumgestaltung in Szene setzen. Die kühle graue Farbe versprüht einen Industrie-Charme, den besonders Freunde des Minimalismus zu schätzen wissen. Wer jedoch ohne Sichtbeton auskommen muss, der weicht einfach auf die Beton-Optik aus. Mit dieser Spachteltechnik lässt sich die reine, schnörkellose Ausstrahlung nackter Betonflächen täuschend echt imitieren.

Vor dem ersten Arbeitsschritt muss dafür gesorgt werden, dass der Untergrund glatt, trocken, fest und saugfähig ist. Dann wird zunächst mit einem Kurzflorroller eine Grundspachtelmasse aufgetragen. Anschließend wird mit einem Glätter kreuz und quer über die Fläche gestrichen. Diese beiden Schritte wiederholen sich Quadratmeter für Quadratmeter, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Übergänge der Flächen nicht zu sehen sind. Nach dem Trocknen folgt das Auftragen und Glätten des Effektspachtels. Auch hier kommen Kurzflorroller und Glätter zum Einsatz.



2. Rost- & Kupfertechnik – Der rustikale Look mit modernem Touch

Die metallische Wandgestaltung ist bereits seit einiger Zeit auf dem Vormarsch. Dabei erfreuen sich insbesondere Kupfer- oder Roststöne großer Beliebtheit. Sie tauchen ihre Umgebung in eine warme Atmosphäre, die zum Wohlfühlen einlädt. Ideal dazu passen dunkles bis schwarzes Mobiliar und Leder.
Der Untergrund sollte glatt, trocken, fest und tragfähig sein. Ist dies gegeben, kann mit dem Grundanstrich begonnen werden. Dazu wird im Kreuzgang gearbeitet. Das bedeutet: Zunächst werden zwei bis drei Bahnen mit einem Kurzflorroller von oben nach unten gestrichen und danach wird die Farbe quer verteilt. Zum Abschluss wird die Fläche noch einmal senkrecht abgerollt. Damit keine Ansätze sichtbar bleiben, wird nass in nass gearbeitet. Ein zweiter Grundanstrich verbessert die Deckkraft der Farbe.
Damit der Loft-Charakter entsteht, folgt die Effektlasur. Diese wird mit einem Kurzflorroller von der oberen Ecke der Wand aus diagonal nach unten aufgetragen – allerdings immer nur alle ein bis zwei Quadratmeter auf einmal. Nach einem zwei- bis dreiminütigen Ablüften wird als Finish mit einem trockenen Kurzflorroller kreuz und quer über die Fläche gerollt.


3. Vintage – Stilvoll gealterte Wände sorgen für ein exklusives Wohnambiente

Schon lange ist das Thema Vintage im Trend. Vor allem bei Hochzeiten ist es nicht mehr wegzudenken. Das Gleiche gilt auch für die Wohnraumgestaltung, insbesondere beim Mobiliar. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis der Trend sich nun auch auf den Wandanstrich ausgeweitet hat. Wer seinen Wänden einen modernen Used Look verleihen möchte, macht es mit dem Vintage Style gold richtig.

Um Spuren zu erzeugen, die der Wand ein authentisch antikes Aussehen verleihen, braucht es einen Grundanstrich und drei Lasuren. Ist der Untergrund trocken, fest und tragfähig – kleine Unebenheiten können je nach gewünschtem Effekt bestehen bleiben – wird mit einer Kurzflorrolle die gesamte Wand gestrichen. Für die verwendete Grundfarbe werden Wasser und Dispersionsfarbe im Verhältnis 1 zu 2 gemischt.

Nach dem Trocknen steht die erste Lasur an. Hierfür wird in die weiße Dispersionsfarbe z.B. eine braune Nuance gemischt, sodass ein Créme Ton entsteht. Diese Farbe wird anschließend 1 zu 1 mit Wasser gemischt, mit einer Kurzflorrolle auf die Wand aufgetragen und mit einem Baumwolltuch unregelmäßig verwischt. Die zweite und dritte Lasur erfolgen nach demselben Schema. Hierfür wird jedoch die Dispersionsfarbe einmal z.B. mit Schwarz und einmal mit Rosa gemischt. Fertig ist der bewusst unvollkommene Look für Ihre Wand!



Und? Konnten Sie sich entscheiden? Alle drei Looks sind toll und für sich außergewöhnlich. Was am besten zu Ihnen passt, bestimmen Sie persönlich für sich.

Herzlichst, Ihr Malermeister Jens Kammler - Ihr Maler in Rostock

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